Druck und Belastung, die durch den fertigen Sattel an Pferd und Reiter gehen, können enorm sein. Die Hinzufügung von Metallarbeit am hölzernen Baumrahmen gibt dem fertigen Sattelbaum die erforderliche Stärke.
Zuerst wird das Hinterzwieseleisen so positioniert, daß es die volle Länge der Doppelfedern aufnimmt, die dem Baum die erforderliche Stärke und Flexibilität geben. Trachtenplatten werden dann an den Seitenschienen des Baums befestigt, um die seitliche Flexibilität zu unterstützen.
Massive 4mm M/S Nieten werden im gesamten Metallarbeitsprozeß verwendet, und eine schnell rotierende Nietmaschine übt einen konsistenten Druck beim Formen der Nietköpfe aus, so daß bei den fertigen Verbindungsstellen Gleichförmigkeit gewährleistet ist.
Das doppelt geflanschte Vorderzwiesel- und Kammerplattensystem wurde 2007 entwickelt. Diese neue Entwicklung erhöht bedeutend die Stärke des Vorderzwiesels und kann zusammen mit dem 6mm IHE verwendet werden.